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LUCIANO CASTELLI. Reckenbühl

Luciano Castelli (*1951) lädt im Lentos-Kabinett in die Jugendstilvilla Reckenbühl in Luzern ein, wo der Künstler mit seinen Mitbewohnern das Leben als kunstvoll gestaltete Party feierte. Die Räume der Villa dienten als Kulisse für seine Fotoserien, die er meist mit dem Selbstauslöser machte und damit früh Gender-Grenzen sprengte.

Castelli porträtierte sich selbst und seine Freunde in den sogenannten Glimmerbildern, auch schuf er erotisch aufgeladene Objekte, die zum ersten Mal in Österreich ausgestellt sind. Die Mitglieder dieser Wohngemeinschaft verkörperten den jugendlichen Auf- und Umbruch der 1970er-Jahre. Der Schweizer Konzeptkünstler, Maler, Fotograf, Punkmusiker und Performer prägte in Berlin ab 1978 die Neuen Wilden mit. Er ist neben Patti Smith der wichtigste Protagonist in Franz Gertschs Gemälden der 1970er-Jahre, denen das Lentos Kunstmuseum zeitgleich eine Ausstellung im Großen Saal widmet.

Eine Ausstellung des Museum Franz Gertsch in Kooperation mit dem 
Lentos Kunstmuseum Linz.

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Luciano Castelli
Luciano Castelli

Luciano Castelli

Reckenbühl, 1973

Selbstporträt, Fotografie, Privatsammlung, Schweiz, © Bildrecht Wien, 2020

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Foto: © a.balon